Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland
Landesinstitut für Pädagogik und Medien

19. April 2018:

„Land of Memory“

Kolloquium zur Bedeutung von Kunst und Kultur in der Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit

Das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, begleitet von den Partnern der Großregion, lädt ein am

Donnerstag, 19. April 2018, 10.00 bis 16.00 Uhr
in den Festsaal des Saarbrücker Schlosses

Das Projekt „Land of Memory“ setzt sich mit der Zeit des NS-Terrors im Saarland, in Rheinland-Pfalz, im Grand Est (Lothringen, Elsass, Champagne-Ardenne), Luxemburg, Wallonien und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens auseinander. Heute eignet sich die Großregion als eng verflochtener Kooperationsraum in besonderer Weise zum Vergleich und zur Diskussion der unterschiedlichen nationalen Ansätze der Erinnerungsarbeit...

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Die Veranstaltung wird moderiert von Barbara Renno (SR2 Kulturradio)
und simultan (deutsch/französisch) übersetzt.

Anmeldungen bis zum 12. April 2018 unter grossregion(at)kultur.saarland.de

>>> www.saarland.de/

>>> Einladung (Flyer, dt.-franz.)

23. April 2018:

Lehrerfortbildung: "85 Jahre Bücherverbrennung"

Eine Veranstaltung zum Welttag des Buches

1. Vortrag von Dr. Jan-Pieter Barbian:
Die Bücherverbrennungen vom 10. Mai 1933 - Mythos und Wirklichkeit
2. Didaktische Impulse zur Behandlung des Themas im Fachunterricht (Deutsch, Politik, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften, Ethik) und fächerverbindende Projekte
- Erinnerungskultur und Schule
- Unterrichtsideen und Projektskizzen
3. Dr. Sabine Graf: Vorstellung des Netzwerks Erinnerungsarbeit im Saarland

Montag, 17. Dezember 2012, 09.00 - 16.00 Uhr
Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM)
Beethovenstraße 26, Saarbrücken-Dudweiler

Veranst.-Nr. M1.175-0678 LPM

>>> Anmeldung online

>>> Registrierung/Anleitung

5. Mai 2018:

"Buddeln und Bilden"
Das Workcamp an der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm

2018 zum ersten Mal interregional!

Unter dem Motto "Buddeln und Bilden" pflegen jugendliche Saarländerinnen und Saarländer seit Jahrzehnten alljährlich im Mai die Gedenkstätte des ehemaligen Gestapo-Lagers "Neue Bremm" in Saarbrücken. Das Workcamp beinhaltet außerdem eine geleitete Begehung des Geländes, eine Filmvorführung, sowie Gesprächsrunden mit Zeitzeugen und Experten zum Überleben im Lager und zur NS-Zeit im Saarland.

Besonderheit in diesem Jahr: Es wird zum ersten Mal ein interregionales Workcamp mit jungen Menschen aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg werden!

Samstag, 5. Mai 2018, 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm
Saarbrücken, Metzer Straße, beim mercure-Hotel Süd

>>> Flyer

>>> weitere Informationen / Anmeldung

Ab sofort erhältlich:

„Fredi Wiedersporn – Ein geraubtes Leben“

Eine pädagogische Handreichung zu dem 30-minütigen Film über Euthanasie im Nationalsozialismus

Der Film „Fredi Wiedersporn –  Ein geraubtes Leben“ entstand in einem Jugendprojekt des saarländischen Adolf-Bender-Zentrums und beleuchtet das Schicksal des Jungen Fredi Wiedersporn aus Völklingen. Er fiel  im Alter von nur 17 Jahren der "Euthanasie" der Nationalsozialisten zum Opfer. Es wird deutlich gemacht, wie dieses NS-Mordprogramm  in  vielen  Fällen  funktionierte  und  weshalb  die Aufarbeitung dieser Zeit so wichtig ist.

Um mit Jugendlichen und Schulklassen ab ca. 14 Jahren mit dem Film arbeiten zu können, hat das Adolf-Bender-Zentrum zudem eine umfassende pädagogische Handreichung erstellt.

Der Film kann unter folgendem Link in mehreren Versionen (auch mit Untertitelung, Audiodeskription oder mit Gebärdensprache) angeschaut werden.

>>> adolfbenderblog.wordpress.com/.../fredi-wiedersporn

>>> pädagogische Handreichung (pdf)