Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland
Landesinstitut für Pädagogik und Medien

8. -10. Juli 2018:

Öffentliche Filmvorführung »Shoah«

und Kolloquium

Die Vernichtung der europäischen Juden ist auf vielfältige Weise dokumentiert worden. Dabei ist jede solche Dokumentation immer auch eine Form der Ästhetisierung dieses Verbrechens, die kritisch zu hinterfragen ist. Was könnte eine „angemessene“ Darstellungsweise sein? Kann es ein solche überhaupt geben? Mit diesen Fragen befasst sich ein Kolloqium unter der Leitung von Prof. h.c. Dr. Volker Böhnigk, seit 2017 Honorarprofessor für philosophische Ästhetik an der HBKsaar. Zum Auftakt dieses Kolloquiums wird der 566-minütige Film „Shoah“ des französischen Regisseurs Claude Lanzmann gezeigt, der als ebenso wegweisende wie auch umstrittene Dokumentation gilt.

Filmvorführung mit anschließender Diskussion am
Sonntag, 8. Juli 2018, 10.00 bis 21.00 Uhr,
Handwerkergasse Völklingen/Atelier Prof. Georg Winter,
Der Eintritt ist frei.
Um Voranmeldung wird gebeten unter: v.boehnigk(at)hbksaar.org

Kolloquium: "Ästhetisierung des Verbrechens. Zeugenschaft und die Shoah"
unter der Leitung von Prof. h.c. Dr. Volker Böhnigk am
Montag, 9. Juli, 11.00 bis 18.00 Uhr und Dienstag, 10. Juli, 11.00 bis 16.00 Uhr
Handwerkergasse Völklingen, Atelier Prof. Georg Winter


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"Demokratisch Handeln" – Ein Wettbewerb für Jugend und Schule

Gesucht werden Beispiele für Demokratie - in der Schule und darüber hinaus.

Der Wettbewerb "Demokratisch Handeln" fördert Projekte von Schulen aller Arten sowie außerschulischer Initiativen, die sich kreativ, alltagsnah und engagiert in unsere Demokratie einmischen und dabei für die Demokratie lernen. Gestaltung von Schulkultur und Schulleben, Auseinandersetzung mit der Geschichte, Mitmischen im Dorf oder Stadtteil, Einsatz für die Umwelt, Auseinandersetzung mit der Politik, Verantwortung übernehmen und gesellschaftliches Engagement zeigen: All das und noch viel mehr ist demokratisches Handeln. Sie handeln Demokratisch? Dann bewerben Sie sich bei unserem Wettbewerb!

Einsendeschluss ist der 30. November.

>>> Info-Flyer

>>> Teilnahmebedingungen

>>> www.demokratisch-handeln.de/.../saarland

Ab sofort erhältlich:

„Fredi Wiedersporn – Ein geraubtes Leben“

Eine pädagogische Handreichung zu dem 30-minütigen Film über Euthanasie im Nationalsozialismus

Der Film „Fredi Wiedersporn –  Ein geraubtes Leben“ entstand in einem Jugendprojekt des saarländischen Adolf-Bender-Zentrums und beleuchtet das Schicksal des Jungen Fredi Wiedersporn aus Völklingen. Er fiel  im Alter von nur 17 Jahren der "Euthanasie" der Nationalsozialisten zum Opfer. Es wird deutlich gemacht, wie dieses NS-Mordprogramm  in  vielen  Fällen  funktionierte  und  weshalb  die Aufarbeitung dieser Zeit so wichtig ist.

Um mit Jugendlichen und Schulklassen ab ca. 14 Jahren mit dem Film arbeiten zu können, hat das Adolf-Bender-Zentrum zudem eine umfassende pädagogische Handreichung erstellt.

Der Film kann unter folgendem Link in mehreren Versionen (auch mit Untertitelung, Audiodeskription oder mit Gebärdensprache) angeschaut werden.

>>> adolfbenderblog.wordpress.com/.../fredi-wiedersporn

>>> pädagogische Handreichung (pdf)