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Bildungsminister Commerçon stellt Landeskonzept Medienbildung und Investitionsprogramm Medienbildung vor Auftakt: Lehrerfortbildungen Calliope

Bildungsminister Ulrich Commerçon stellt am Mittwoch, 22. März 2017 um 15:00 Uhr, im Landesinstitut für Pädagogik und Medien das Landeskonzept „Medienbildung in saarländischen Schulen“ und das Investitionsprogramm für Medienschulen vor. Mit dem Auftakt zu der Fortbildungsreihe für den Einsatz des „Calliope“ startet das Saarland als erstes Bundesland mit Schulungen der Lehrkräfte zum Umgang mit dem Minicomputer und informatischer Basisbildung an Grundschulen.

Im Anschluss gibt es bei einem Presse-Workshop mit Minister Commerçon, und Calliope-Entwickler Stephan Noller für Journalisten und Journalistinnen die Gelegenheit, selbst Experimente mit dem Minicomputer durchzuführen.

Zum Auftakt der Fortbildungsreihe, die im am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) ansässigen Zentrum für Medienbildung (ZfM) durchgeführt wird, nehmen rund 60 Grundschullehrer/innen und Grundschullehrer/innen aus 33 Grundschulen teil.

Hintergrund:

Der „Calliope Mini“ ist ein Kleinstcomputer mit einem Display aus 25 LED der es ermöglicht, mit nur wenigen Klicks eigene Programme zu erstellen. Das Gerät hat einen Lautsprecher, ein Mikrofon und zwei programmierbare Buttons. Das Board enthält außerdem einen Lagesensor mit Bewegungssensor und Kompass sowie ein Bluetooth-Modul, um mit anderen Geräten zu kommunizieren.

Das Saarland ist das erste Bundesland, in dem Mini-Computer in den Grundschulunterricht eingebunden werden. Mit ihm sollen Schülerinnen und Schüler ab der dritten Klasse verstehen, wie Computer funktionieren und eine erste Vorstellung entwickeln, was Programmierung bedeutet.

Zu Beginn des Fortbildungs-Auftaktes am 22. März 2017 erhalten die teilnehmenden Lehrkräfte ihren eigenen Calliope, mit dem sie künftig arbeiten können. Ziel ist es, die Grundlagen und Funktionen des Minicomputers sowie den Editor kennenzulernen und eigene Programmiersicherheit zu erlangen. Sie erhalten Unterrichtsmaterialien und können diese direkt ausprobieren und erste eigene Unterrichtskonzepte entwickeln.

Weitere Fortbildungsveranstaltungen werden noch in diesem Schuljahr stattfinden.

Die Schülerinnen und Schüler sollen mit dem Minicomputer kreativ und problemlöseorientiert Ideen umsetzen und ein Verständnis entwickeln, wie informatische Prinzipien funktionieren und können sich auf diesem Weg von bloßen Konsumentinnen und Konsumenten des Digitalen zu Macherinnen und Machern entwickeln und lernen, wie sie ihre Zukunft aktiv und individuell mitgestalten.