Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland
Landesinstitut für Pädagogik und Medien
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Das Saarland wurde vertreten durch Dirk Umlauf (GEM Ludwigspark, Saarbrücken), Melanie Helm-Becker (Projektkoordinatorin am Landesinstitut für Pädagogik und Medien), Marie Burger (Beratungsstelle IQXXL), Paul Jirasek (Grundschule Weyersberg, Saarbrücken), Kerstin Heinke (Ludwigsgymnasium Saarbrücken) und Ulrike Bossung (Christan-von-Mannlich-Gymnasium, Homburg)

Leistung macht Schule

 Am 30.01.2018 wurde die gemeinsame Initiative „Leistung macht Schule“ von Bund und Ländern zur Begabungsförderung leistungsstarker Schülerinnen und Schülern im Regelunterricht gestartet. 

Das Bundesbildungsministerium und die Länder stellen zu gleichen Teilen insgesamt 125 Millionen Euro für dieses Programm bereit. In der ersten Phase (2018-2022) nehmen bundesweit 300 Schulen aus dem Primar- und Sekundarbereich an der Initiative teil.

Zur offiziellen Auftaktveranstaltung in Berlin reisten diese auch fast alle mit jeweils einem/r Vertreter/in an. 

Im Saarland wurden zur Teilnahme an der Initiative 4 Schulen aus unterschiedlichen Schulformen ausgewählt, die sowohl schon Vorerfahrungen im Bereich der Begabtenförderung haben als auch trotz hohem Anteil an herausfordernden Schülerinnen und Schülern die Förderung von leistungsbezogenen Potenzialen besonders in den Blick nehmen wollen.

Die Auftaktveranstaltung in Berlin bot zum ersten Mal Gelegenheit die Akteure und Begleiter der Initiative kennen zu lernen. Ein interdisziplinärer Forschungsverbund aus 15 Universitäten begleitet die Schulen in den nächsten Jahren. In enger Kooperation soll die Schul- und Unterrichtsentwicklung vorangetrieben werden und zur Weiterprofessionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern beitragen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden gemeinsam mit den teilnehmenden Schulen eine leistungsfördernde Schulkultur entwickeln. Sie soll sich positiv auf die Unterrichtsqualität, die Motivation der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler auswirken. Darüber hinaus werden Lehrkräfte in ihrer Diagnose- und Didaktik-Kompetenzen geschult und ihre Zusammenarbeit in Schulnetzwerken gefördert.

„Das Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Potential- und Leistungsförderung aller Kinder und Jugendlichen. Das ist Kernaufgabe jeder Schule und auch eine Frage der Bildungsgerechtigkeit – über strukturelle, regionale und Ländergrenzen hinweg.“ Prof. Dr. Gabriele Weigand, Koordinatorin des Forschungsverbundes)

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie hier.