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Beobachten, Bekämpfen, Verfolgen. Das Saargebiet im Fokus der Gestapo Trier (1933-1935)

Überraschende Aktenfunde in französischen Archiven haben ein großes Forschungsprojekt an der Universität Trier unter der Leitung des dortigen Historikers Dr. Thomas Grotum ermöglicht. Auf Einladung der Initiative Neue Bremm und der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes, unterstützt vom Regionalverband Saarbrücken,  wird der Wissenschaftler einen für das Saarland besonders  spannenden Aspekt am 

Montag, 19. März um 19 Uhr im Saarbrücker Schlosskeller beleuchten. Sein Vortrag „Beobachten, Bekämpfen, verfolgen“ beschäftigt sich mit dem Saargebiet im Fokus der Geheimen Staatspolizei Trier in der Zeit vor der Saarabstimmung von 1933-1935.

Dr. Grotum geht nach einer kurzen Einleitung zunächst auf das Forschungsprojekt zur Gestapo Trier ein, um dann die Frühphase von der Etablierung der Staatspolizeistelle Trier am 5. Mai 1933 bis zur kurzfristigen Unterstellung der Dienststelle unter die neue geschaffene Staatspolizeistelle Saarbrücken (15.4.-9.5.1935) zu behandeln. 

Dabei wird der Referent sowohl auf Heinrich Welsch als Leiter der Staatspolizeistelle Trier (1934/35) und seine weitere Karriere (u.a. kurzzeitig Ministerpräsident des Saarlandes)  als auch auf Einzelfälle der Kommunistenverfolgung eingehen (u.a. den Fall "Friedrich Wolff"). 

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei!

Anmeldung erbeten unter

Initiative Neue Bremm (Dr. Burkhard Jellonnek)