Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland
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Rund 1800 Veranstaltungen für Lehrkräfte: Minister Ulrich Commerçon begrüßt neues Programmheft des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM) zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht, Lehrergesundheit und kulturelle Bildung für das Schuljahr 2018/19

„Mit 1800 Veranstaltungen, aber auch vielen Pädagogischen Tagen für gesamte Kollegien macht sich das Landesinstitut  für Pädagogik und Medien (LPM) im nächsten Schuljahr 2018/19 auf den Weg, um Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen“, so Bildungsminister Ulrich Commerçon bei der Vorstellung des neuen, digital wie analog erschienenen LPM-Programmheftes. Gerade die Herausforderung durch die fortschreitende Digitalisierung sei angenommen worden, sagte Minister Ulrich Commerçon und hob besonders das Projekt „Calliope mini“ hervor, das Schülerinnen und Schülern bereits in der Grundschule erste Schritte beim Programmieren vermittle. Der Umgang mit Smartphone und Tablet scheine bei den Jugendlichen zwar mühelos zu gelingen, oft jedoch beschränkt sich der Einsatz dieser Geräte auf wenige Anwendungen. Der „Medienkomp@ass“ habe sich nach den Worten des Ministers zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schülern den sicheren Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln und Lehrerinnen und Lehrern Unterstützung beim Einsatz dieser Geräte im Unterricht zu bieten.

Auch im Bereich der kulturellen Bildung beschreitet das LPM neue Wege. Das von der Stiftung Mercator und dem Ministerium für Bildung und Kultur auf den Weg gebrachte LPM-Projekt sei in der Jahresübersicht stark vertreten und soll bei Schülerinnen und Schülern wesentliche Voraussetzungen zur aktiven Teilnahme am kulturellen Leben schaffen. „Kunst, Musik, Theater und Tanz sind für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ebenso wichtig wie Lesen, Schreiben und Rechnen“, sagte der Leiter des LPM, Dr. Burkhard Jellonnek, daher ziele das Projekt „Kultur_leben!“ nicht auf die Förderung einzelner Maßnahmen ab, sondern auf eine nachhaltige Verankerung der kulturellen Bildung im Schulalltag. Besonders Schülerinnen und Schüler, die zuvor geringere Chancen auf Teilhabe an Kunst und Kultur hatten, können von diesem Projekt profitieren. 

Das Thema Lehrergesundheit wird in Zeiten von vollen Terminkalendern und hohen Erwartungen an Lehrkräfte immer wichtiger. Das LPM hat daher bei der Konzeption seines Programms diesem Thema Rechnung getragen und geht mit den Ansätzen einer „Gesunden Schule“ neue Wege. Die erfolgreiche und mit einigen Preisen ausgezeichnete Arbeit des LPM im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ wird auch im neuen Schuljahr weitergeführt und leistet somit einen wichtigen Beitrag bei der Integration Geflüchteter.