Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland
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Veranstaltung „Tag der Erinnerungskultur“ am 22. März 2019 in der Aula der Universität des Saarlandes

2019 pausiert die Veranstaltung „Tag des Geschichtsunterrichts“ am Historischen Institut der Universität des Saarlandes. An seine Stelle tritt erstmals und einmalig der „Tag der Erinnerungskultur“. Unter dem Titel „Erinnern  ohne Zeugen!? Perspektiven einer lebendigen Erinnerungskultur“ stehen am 22. März 2019 in der Aula der Universität des Saarlandes Fragen nach Konzepten der Vermittlung für Generationen ohne eigene Erinnerung an die NS-Zeit auf dem Programm. Damit ist eine Herausforderung genannt, die sich durch den Verlust der Zeitzeug*innen  als dringlich erweist.

Als Veranstaltende treten auf das Landesinstitut für Pädagogik und Medien, die Landeszentrale für politische Bildung, das Zentrum für Lehrerfortbildung sowie das Historisches Institut der Universität des Saarlandes und Adolf Bender-Zentrum, St. Wendel sowie der Landesverband Deutscher Sinti und Roma Saarland. Die Veranstaltung richtet sich an Lehrer*innen der Fächer Geschichte, Politik, Gemeinschaftskunde, Deutsch, Religion, Vertreter*innen der außerschulischen Jugendarbeit sowie Vertreter*innen von Museen und Kultureinrichtungen

Den Einführungsvortrag übernimmt Prof Dr. Martin Lücke, Freie Universität Berlin, Friedrich-Meinecke-Institut. Als Professor für Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin gehört mit seinen Publikationen zum Thema Historisches Lernen zu den wichtigsten Vertretern einer aktuellen Geschichtsdidaktik, die sich dem Themenfeld einer inklusiven Geschichtsdarstellung unter verschiedenen Aspekten annimmt. Daran schließen sich Workshops des Adolf Bender-Zentrums e.V. St. Wendel, des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Saarland sowie des Referenten zu Themen und Herausforderungen einer zeitgemäßen Erinnerungskultur an.

Mehr Informationen zur Veranstaltung zum Download finden Sie hier.