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Ingrid Ullrich-Schäfer bei der Arbeit mit den Schüler/innen

Fortsetzung des Projektes „Flucht und Vertreibung“: Führungen und Offenes Atelier

Das Projekt „Flucht und Vertreibung, das mit der Eröffnung der Ausstellung „…geflüchtet…“ der Künstlerin Ingrid Ullrich-Schäfer am 05.Mai begann, setzte sich im Juni fort. So waren am 17. und 18. Juni jeweils eine 5. und eine 6. Klasse in Begleitung ihrer Lehrerinnen zur Führung durch die Ausstellung ins LPM gekommen.

Die Schüler/innen waren durch die Ausstellung und das Thema sehr berührt. Nach Aussage der Klassenlehrerin „hätten sie sich ohne den Input durch die Künstlerin nie so differenziert und emotional zu dem Thema geäußert.“ Hier einige Rückmeldungen der Schüler/innen:

  • Mir hat die Ausstellung sehr gut gefallen, die Bilder waren sehr inspirierend und ich habe die Gefühle und die Farben sehr gut aufgenommen und mir hat das mit den Schiffen sehr gut gefallen.
  • Ich fand das Thema Flucht erschreckend und interessant, weil ich viel darüber erfahren habe.
  • Mir hat gefallen, dass die Künstlerin die Bilder erklärt hat und dass jedes Bild eine Geschichte oder eine Bedeutung hatte.

Im Anschluss an die Führung beteiligten sich die Schüler/innen an der besonderen Form des Gästebuchs: auf gefalteten Papierbooten hielten sie ihre Eindrücke fest.

In der letzten Woche vor den Sommerferien verwandelte sich dann das Atrium des LPM in ein Offenes Atelier. 8 Schüler/innen arbeiteten unter Anleitung der Künstlerin Frau Ingrid Schäfer-Ullrich von Montag bis Donnerstag an der bildnerischen Umsetzung des Themas „Flucht und Vertreibung“. 

Sowohl Besucher/innen als auch die Mitarbeiter/innen im Hause konnten beobachten, wie konzentriert die Schüler/innen  sich auf den Schaffensprozess eingelassen haben, aber auch, wie ernsthaft sie sich mit der Thematik „Flucht“ auseinandergesetzt haben.

Unter der kompetenten und sensiblen Anleitung durch die Künstlerin entstanden beeindruckende Bilder, die zu Beginn des neuen Schuljahres in einer kleinen musikalisch umrahmten Feier ausgestellt und gewürdigt werden sollen. Zudem wurden die Schülerarbeiten schon für eine kleine Ausstellung innerhalb der Feier zum 25-jährigen Jubiläum des Kinderschutzbundes Saarbrücken angefragt – eine ganz besondere Wertschätzung für die Jugendlichen. Ein herzliches Dankeschön an die Künstlerin und die Schüler/innen!

Auch im Veranstaltungsangebot des kommenden Schuljahres wird das Projekt fortgeführt. Am 3.9. findet eine Ganztagsveranstaltung „Flucht und Vertreibung“ statt, die mit einer Führung beginnt und im Anschluss die Umsetzung des Themas in den unterschiedlichen Fächern thematisiert. Zu dieser Veranstaltung können Sie sich hier anmelden.