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10. SINUS-Landestagung in St. Ingbert

Am 28. November fand die 10. SINUS-Landestagung im Festo-Lernzentrum in St. Ingbert statt.

Das SINUS-Programm, an dem zahlreiche Grundschulen schon seit dem Schuljahr 2009/10 teilnehmen, unterstützt Lehrkräfte darin, den mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht zu verbessern. Aufgrund der Kooperationen mit verschiedenen Hochschulen prägen wissenschaftliche und methodisch-didaktische Expertisen die SINUS-Lehrerfortbildungen. 

So besteht derzeit eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz-Landau, deren Professorinnen Stephanie Schuler und Miriam Leuchter als sehr engagierte und zuverlässige Fortbildungsreferentinnen das LPM unterstützen. Prof. Dr. Leuchter gibt seit dem Schuljahr 2016/17 im Rahmen der Reihe „SINUS Nawi und „FoKuS“ (Forschendes Lernen in KiTa und Schule) Hand in Hand“ den teilnehmenden Lehrkräften theoretisch fundierte, aber auch sehr praxisnahe Anregungen für den Sachunterricht. Im Schuljahr 2018/19 nahmen 23 Grundschulen am Programm "SINUS und inklusive Bildung mit ForMat - vernetzte Unterrichtsentwicklung mit offenen Lernangeboten für alle im Inhaltsbereich Größen und Messen" teil.

Der Leiter des LPM, Dr. Burkhard Jellonnek, konnte mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu der Landestagung begrüßen.

Anschließend hielten Prof. Dr. Schuler und Prof. Dr. Leuchter Impulsreferate zu den Themen "Beobachtungen im Mathematikunterricht" und "Naturwissenschaftliche Phänomene beobachten".

Die SINUS-Landeskoordinatorin Charlotte Schorr-Brill und der Leiter des Fachgebiets "Inklusive Bildung" Helmut Stoll dankten anlässlich der Landestagung Prof. Dr. Schuler für ihr herausragendes Engagement. Gleichzeitig wurde Prof. Dr. Schuler verabschiedet, da das SINUS-Programm im mathematischen Bereich mit der Landestagung seinen Abschluss fand.

Birgit Altmeyer, die SINUS-Set-Koordinatorin im Bereich Naturwissenschaften dankte Prof. Dr. Leuchter für ihre bisher geleistete exzellente Arbeit für das LPM, die auch im kommenden Schuljahr noch fortgesetzt werden kann.

Besonderen Dank sprachen Birgit Altmeyer und Suse Kunz, die Koordinatorin für das Kooperationsjahr, Charlotte Schorr-Brill aus, die seit mehr als zehn Jahren mit großer Umsicht und ebenso viel Engagement das SINUS-Programm im Saarland organisiert und nicht zuletzt auch durch ihr freundlich-zugewandtes Wesen zum Erfolg der SINUS-Fortbildungen beitrug.

In elf verschiedenen Workshops, die größtenteils von Lehrkräften aus den SINUS-Fortbildungen geleitet wurden, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer experimentieren und Aufgaben zu den Größenbereichen "Längen, "Zeitspannen", "Geld", "Gewichte", "Volumina" und "Flächeninhalte" lösen. In den naturwissenschaftlich orientierten Workshops wurden die Themen "Magnetismus" und "Luft" bearbeitet, der Frage "Warum springt ein Ball?" nachgegangen und Fahrzeuge aus Alltagsmaterialien konstruiert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit den Angeboten der Landestagung sehr zufrieden, was auch an der guten Organisation lag, an der Karolina Engel, Nicole Schindler, Dr. Birgit Spengler, Judith Wiesen und Anett Wrublick einen großen Anteil hatten.