Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland
Landesinstitut für Pädagogik und Medien

Informatische Bildung

Unter informatische Bildung versteht das Zentrum für Medienbildung (ZfM) den Teilbereich digitaler Bildung, der sich schwerpunktmäßig mit Themen der Informatik beschäftigt. Die Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen Darstellung und Verarbeitung von Informationen.

 

Warum informatische Bildung?

Unser Alltag ist von Geräten und Systemen geprägt, die permanent Informationen von uns sammeln, speichern, auswerten und übertragen. Dies bringt sowohl Chancen als auch Risiken mit sich. Die informatische Bildung liefert in diesem Kontext ein grundlegendes Verständnis für unsere digitale Welt. Dieses Verständnis ist nötig, um einerseits das eigene Verhalten kritisch-konstruktiv zu reflektieren und andererseits als (Mit-)Gestalter kreativ tätig zu werden.

 

Facetten informatischer Bildung

Die Gesellschaft für Informatik hat in ihren Empfehlungen zu informatischen Kompetenzen in der Primarstufe, sowie zu Bildungsstandards im Informatikunterricht der Sekundarstufen I und II die folgenden Themenfelder aufgezeigt:

·         Inhaltsbereiche

o   Information und Daten

o   Algorithmen

o   Sprachen und Automaten

o   Informatiksysteme

o   Informatik, Mensch und Gesellschaft

·         Prozessbereiche

o   Modellieren und Implementieren

o   Begründen und Bewerten

o   Strukturieren und Vernetzen

o   Kommunizieren und Kooperieren

o   Darstellen und Interpretieren

Diese Bereiche sind miteinander verzahnt, sodass einzelne Unterrichtseinheiten bisweilen mehrere Inhalts- und Prozessbereiche aufgreifen.

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