Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland
Landesinstitut für Pädagogik und Medien

Moderne Schulen - Digitale Bildung für alle!

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche stellt auch im Saarland eine strukturelle Herausforderung für die Bildung dar. Mit der Verwaltungsvereinbarung (VBL) „DigitalPakt Schule 2019-2024“ haben sich Bund und Länder gemeinsam dieser Aufgabe angenommen. Mit dem DigitalPakt Schule wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Leitlinie ist, dass Technik und IT-Infrastruktur in Schule und Unterricht im Dienst der Pädagogik stehen muss. Digitale Technik soll einen Beitrag zur Weiterentwicklung und Qualitätsverbesserung von Unterricht leisten.

Die Umsetzung dieser Vereinbarung zur Förderung der digitalen Bildungsinfrastruktur von Schulen richtet sich im Saarland am Landeskonzept Medienbildung an saarländischen Schulen“, an der Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ und an der Zielsetzung, gleiche Unterrichts- und Arbeitsverhältnisse in Bezug auf die IT-Infrastruktur und die grundständige IT-Ausstattung an saarländischen Schulen herzustellen, aus.

Das Investitionsprogramm „DigitalPakt Schule Saarland“ unterstützt zugleich medienbezogene Schul- und Unterrichtsentwicklungsmaßnahmen an den einzelnen Schulstandorten. Dazu zählen u. a. landesweite  Netzwerke zur medienbezogenen Unterrichts- und Schulentwicklung, wie z. B. das Programm für Individuelle Lernbegleitung (ProfIL) und Qualitätsverbesserungsprozess (QVP), die Teilnahme an Landesprojekten, wie Medienberatung und Medienscouts an saarländischen Schulen, der Medienkompass Primarstufe, vorhandene oder einzurichtende MINT-Zweige, die Umsetzung fachintegrativer informatischer Bildung oder die Durchführung von Pilotprojekten, wie das Unterrichten in Tablet-Klassen.

Übersicht zum Antragsverfahren

Im Antragsverfahren zum DigitalPakt Schule kommen mehrere Akteure zusammen. Sie wirken auf insgesamt vier Ebenen. Grob lassen sich vor dem Hintergrund der bestehenden Rechtsgrundlagen und gesetzlichen Aufträge, respektive Verantwortlichkeiten, hier zwei Paare bilden: Auf der einen Seite das Ministerium für Bildung und Kultur und die Schulträger (vgl. auch SchoG § 44) sowie auf der anderen Seite die Schule und das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (vgl. Erlass betreffend das Landesinstitut für Pädagogik und Medien).

Das Zuwendungsverfahren ist nach Landeshaushaltsordnung (vgl. LHO § 44) formal strukturiert. Es folgt klaren Regularien. Diese Vorgaben sind verwaltungstechnisch von allen am Verfahren Beteiligten einzuhalten. 

Im Zusammenhang mit der Umsetzung des DigitalPakts Schule sind die Abstimmungsprozesse von besonderer Wichtigkeit. In Bezug auf das schulische Medienkonzept bedeutet dies konkret, dass sich Schulträger und Schule eng bzgl. der Investitionen abstimmen. Während der Schule die pädagogische Ausgestaltung obligt, bringt der Schulträger nach Schulordnungsgesetz (SchoG) § 44 für die Sachkosten auf. Das Ministerium übernimmt in diesem Zusammenhang die Funktion der Schulaufsichtbehörde. Als solche steht sie mit den Schulen - aber auch mit den Trägern - in engem Austausch. Die Kommunikation der Schulaufsichtsbehörde mit den Schulträgern ist auch deshalb notwendig, da sich im Kontext der Digitalisierung gemeinsame Verantwortlichkeiten z. B. im Bereich des Datenschutzes ergeben. 

Prozessgestaltung im Überblick

Dokumente zur Erstellung eines Medienkonzepts LPM

Die Word Vorlage dient der schrittweisen Erarbeitung eines Medienkonzepts.

 

Grundlegende Dokumente

Das LPM ist zertifiziert

nach DIN EN ISO 9001:2015

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