Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland
Landesinstitut für Pädagogik und Medien

Veranstaltungshinweis: A4.133-0401 Gestapo-Lager Neue Bremm als außerschulischer Lernort

Vorstellung der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm als außerschulischer Lernort:
- Impulsvortrag zum geschichtlichen Hintergrund und zur Gedenkstättenarbeit heute
- Präsentation und Diskussion von Unterrichtseinheiten zur Gedenkstätte Neue Bremm
- Ausschnitte und Diskussion zum Theaterstück "Spiel auf der Grenze"
- Führung über die Gedenkstätte
Schulformen: Grundschule,
Gemeinschaftsschule,
Gymnasium,
Förderschule,
Berufliche Schule,
Kindertagesstätte
Leitung: Dr. Burkhard Jellonnek
Daniel Ullrich, LPM
Referenten: Dr. Burkhard Jellonnek, LPM
Fabienne Tietz, Mühlbachschule, Schiffweiler
Max Hewer, Mühlbachschule, Schiffweiler
Dr. Elisabeth Thalhofer, Leiterin, Bundesarchiv – Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte , Rastatt
Anmeldeschluss: 28.06.2021
Termine:  
05.07.2021 09:00 Uhr  -  15:00 Uhr    
 
Ort: Hotel Mecure
Zinzinger Str. 9
66117 Saarbrücken

Hinweis: Zur Teilnahme an der Veranstaltung benötigen Sie einen tagesaktuellen negativen Covid-Test oder einen Impfnachweis (min. 14 Tage nach der 2. Impfung)

Angebot des Historischen Museums Saar: VIMUKI - das Virtuelle Museum für Kinder und Jugendliche

Wir sind ein Team aus Comiczeichnern, Software-Programmierern, Historikern und Archäologen. Unser Ziel ist es, Geschichte in einem neuen Format zu vermitteln. Im Herzen des Saarlandes entwickeln wir VIMUKI, das Virtuelle Museum für Kinder und Jugendliche. Sie sind eingeladen, sich mit Ihren Schüler:innen daran zu beteiligen. Testen Sie kostenlos den Workshop “Konstruierte Realitäten/Designed Realities 1871-1918”!

Das Historische Museum Saar hat durch seine Dauer- und Sonderausstellungen ein großes Spektrum an Exponaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert zusammengetragen. Zahlreichen Schulklassen wurde dort in unterschiedlichen Vermittlungsformaten die Lebensumstände der Saarländer näher gebracht. Mit VIMUKI leiten wir nun einen Perspektivenwechsel indem wir uns darauf konzentrieren, insbesondere eine Schülerfrage zu beantworten: Was hat das mit mir zu tun?

Die Zeit zwischen 1871 und 1914 gilt als eine der längsten Friedensepochen in der neueren Geschichte Mitteleuropas. Sie mündete jedoch in den Gemetzeln des Ersten Weltkrieges. Die Feindschaft mit Frankreich, Nationalismus, Militarismus und Kolonialismus dienten unter anderem dazu, von den wahren Problemen der Menschen in prekären Lebensverhältnissen abzulenken. Dazu gehörten Themen, die auch heute noch aktuell sind, wie soziale Ungerechtigkeit, die Unterdrückung von Frauen, die Ausgrenzung von Randgruppen und die Zerstörung der Gesundheit und der Umwelt. Der Krieg von 1914 bis 1918 war wie die vielen, im Vergleich, kleineren Kriege, die wir heute weltweit mitverfolgen können, der Grund für noch größere Not und für die Unterdrückung von Freiheit und Selbstbestimmung und damit nicht mehr als der erste Höhepunkt konstruierter Realität im 20. Jahrhundert.

In unserem Online-Workshop laden wir Ihre Schüler:innen dazu ein, die Zeit zwischen 1871 und 1918 im Saarland zu erforschen und die Nachwirkungen und Lehren für das Leben in einer globalisierten Welt im 21. Jahrhundert zu erörtern. Dafür werden wir neue Formen der Partizipation anwenden und die Inhalte aus verschiedenen zeitlichen Perspektiven betrachten. Unser Ziel ist es dabei auch, von den jungen Menschen zu lernen, um VIMUKI zu einem Angebot weiterzuentwickeln, welches in allen Schulformen einsetzbar ist.

Ihre Schüler:innen bekommen die Chance, dabei mitzuwirken, einen neuen, einen virtuellen Ausstellungsraum zu erschaffen. VIMUKI ist Teil des Verbundes von 18 Museen, welchem u.a. das Deutsche Historische Museum Berlin, die Klassikstiftung Weimar und das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven angehören. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln und testen wir unsere digitalen Angebote und stellen sie nach Fertigstellung als Open Source Software zur Verfügung. Nähere Informationen finden Sie hier: museum4punkt0

Buchungsinformation
Titel: Konstruierte Realitäten 1871-1918
Inhalt: Die Geschichte des heutigen Saarlandes im deutschen und internationalen Kontext
Dauer: 130min, inklusive 10min Pause
Sprache: Deutsch oder Englisch (Konstruierte Realitäten/Designed Realities) - Auf Anfrage auch auf Spanisch/Französisch
Zugangsvoraussetzungen: pro Schüler ein Internet-fähiges Endgerät
Teilnehmerzahl: bis zu 30 Schüler:innen
Alter: 9.-13. Jahrgangsstufe
Videokonferenz: Webex (Browser-basiert, keine Vorinstallation notwendig) oder das Videokonferenzsystem Ihrer Schule
Referenten: Nelly Brügelmann und Markus Thulin
Inhaltliche Vorkenntnisse: Nicht erforderlich
Kosten: Keine, da es sich um eine Testveranstaltung handelt
Buchung: markus.thulin(at)hismus.de
Terminvorschläge: 10.06./13:00Uhr, 15.06./13:00Uhr, 17.06./13:00Uhr, 24.06./10:00Uhr und 13:00Uhr

 

Veranstaltungshinweis! Online-Seminar: Berufliche Orientierung frei von Geschlechterklischees

Online-Seminar für Lehrkräfte und Fachkräfte in der Beruflichen Orientierung

Noch immer beeinflussen hartnäckige Geschlechterklischees die Berufswahl junger Menschen. Trotz vergleichbarer Leistungen in der Schule zeigen sich hier deutliche geschlechtsspezifische Präferenzen. Geschlechterklischees setzen sich schon früh in unseren Köpfen fest und verhindern eine interessengeleitete und auf individuellen Fähigkeiten basierende Berufswahl.
Das Online-Seminar richtet sich an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte in der Beruflichen Orientierung. Neben einem kurzen Impuls zur geschlechtsspezifischen Berufswahl werden ausgewählte Materialien für den fächerübergreifenden Einsatz mit Jugendlichen ab der 6. Klasse vorgestellt. Für die Fächerintegration eignen sich vor allem die Fächer Deutsch, Religion, Ethik oder die Gesellschaftswissenschaften sowie auch Arbeitslehre und Beruf und Wirtschaft. Kleine Übungen sollen dabei die Anwendung der Materialien veranschaulichen und Ideen für Einsatzmöglichkeiten – auch online – vermitteln.
Den Teilnehmenden werden im Anschluss an das Seminar die vorgestellten Materialien (Deutsch, Religion, Ethik, Gesellschaftswissenschaften) der Initiative Klischeefrei digital und in Papierform kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Referentin: Frau Lydia Diegmann, Servicestelle der Initiative Klischeefrei (www.klischee-frei.de)

Termin: 14. Juni 2021, 15 Uhr – 17 Uhr

Teilnehmer:  Lehrkräfte in der Beruflichen Orientierung und Sekundarstufe I und II  

Anmeldung
LPM: Nr.: G1.471-1101


oder


Ministerium für Bildung und Kultur
Ute Ringmann
Tel.: 0681-501-7899
Fax: 0681-501-7442
E-Mail: u.ringmann@bildung.saarland.de

 

 

Veranstaltungshinweis: Exkursion nach Auschwitz (17. - 21.09.2021)

Für die im Schuljahr 2021/22 geplante Exkursion nach Auschwitz sind noch Teilnehmerplätze frei.

Interessierte Kolleg/inn/en melden sich bitte unter : DUllrich@lpm.uni-sb.de

 

Veranstaltungshinweis: "Elsass - Zwischen deutscher, französischer und europäischer Geschichte"

(In Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Saar)
Mehrtägige Exkursion zur Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte (JBS) "Centre Albert Schweitzer" in Niederbronn-les-Bains (Elsass) mit u.a. folgenden Inhalten:
- Arbeitsmodul "Das Elsass - Fallbeispiel einer pluralen Identität"
- Besuch des Europäischen Parlaments in Strasbourg
- Multiperspektivische Führung über die Kriegsgräberstätte Niederbronn zum Thema Helden - Täter - Opfer
- Arbeiten mit historischen Quellen und zu Europa in der Welt nach 1945
Eine detaillierte Beschreibung zu Inhalt, Ablauf und Anmeldung finden Sie unter:
saarland.volksbund.de/aktuell/termine/detailseite/fortbildung-in-frankreich-fuer-paedagogische-fachkraefte
Leitung: Daniel Ullrich
Lilian Heinen-Krusche (VDK, Bildungsreferentin Landesverband Saar)
Carsten Riedel (VDK, Bildungsreferent Landesverband Sachsen)
Referent: Bernhard Klein, Leiter, Albert Schweitzer Begegnungsstätte, Niederbronn-les-Bains
Anmeldeschluss: 01.05.2021
Hinweise:

- Die Anmeldung erfolgt per Mail an: DUllrich@lpm.uni-sb.de

- Die Anreise erfolgt selbständig
- 75,00 Euro p. P., inkl. 3 Übernachtungen in der JBS mit Vollpension sowie Programmkosten und Transfers zu den Programmpunkten

Termine:  
23.09.2021 15:00 Uhr  -  19:00 Uhr    
24.09.2021 09:00 Uhr  -  19:00 Uhr    
25.09.2021 09:00 Uhr  -  19:00 Uhr    
26.09.2021 09:00 Uhr  -  12:00 Uhr    
 
Ort: Centre Albert Schweitzer
17 Rue du Cimetière Militaire
67110 Niederbronn-les-Bains, Frankreich

Veranstaltungshinweise der Landeszentrale für politische Bildung

Fortbildung Seminarkurs “China - Mehr vom a/Anderen W/wissen” - Angebot der China-Schul-Akademie

China-Schul-Akademie: Die China-Schul-Akademie ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt an der Universität Heidelberg. Mitarbeiter*innen des Projektes entwickeln Unterrichtsmaterialien für den Einsatz im Rahmen eines wissenschaftspropädeutischen Seminarkurses in der gymnasialen Oberstufe. Diese Materialien werden Lehrer*innen auf der Online-Lernplattform ChinaPerspektiven zur Verfügung gestellt.

Die Fortbildung dient der Vorstellung der von der China-Schul-Akademie entwickelten Unterrichtsmaterialien für einen Seminarkurs “China - Mehr vom A/anderen w/Wissen”. Einer Einführung in die Arbeit mit China-spezifischen Hilfsmitteln folgen vier Termine zu unterschiedlichen Themenfeldern. Dazu zählen Geschichte, Politik und Wirtschaft, sowie Kultur und Gesellschaft. Themenschwerpunkte sind u.a. Chinas Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, Kolonialismus, Chinas neue Seidenstraßeninitiative und Minderheitenpolitik, Chinas politisches System und Verwaltungsapparat, Generationenkonflikte am Beispiel von LGBTQ Fragen sowie moderne Literatur. An diesen Terminen kann je nach Interesse und Ausrichtung des jeweiligen Seminarkurses oder Unterrichtes teilgenommen werden.

 

Dienstag, 23.02.2021, 16:00-18:00 Uhr: Einführung

Diese Sitzung dient als Einführung zu einer multiperspektivischen und kritischen Auseinandersetzung mit China: Wir geben Literaturhinweise, welche die Unterrichtsvorbereitung erleichtern, und besprechen Einsatzmöglichkeiten spezifischer Hilfsmittel und Datenbanken. Die Einführung schließt mit einem Überblick über grundlegende Daten, Zahlen und Fakten zum gegenwärtigen China.

Dienstag, 16.03.2021, 16:00-18:00 Uhr: Geschichte

Diese Sitzung führt durch die Geschichte Chinas im späten 19. und 20. Jahrhundert. Am Beispiel der Stadt Qingdao wird deutsche Kolonialgeschichte in China thematisiert und die Problematik von (bis heute) virulenten Stereotypen diskutiert. Eine weitere Einheit zum Beamtenprüfungssystem im alten China und Beamtenrekrutierung in der Volksrepublik China führt in kulturhistorische Fragen des Bildungs- und Verwaltungswesens ein und problematisiert ausgewählte Aspekte des politischen Systems der VR China.

Dienstag, 23.03.2021, 16:00-18:00 Uhr: Politik und Gegenwart

Mit einem Fokus auf die neue Seidenstraßeninitiative und die Minderheitenpolitik der Volksrepublik China widmet sich diese Sitzung aktuellen wirtschaftlichen und politischen Initiativen und Herausforderungen. Neben einer Einführung in diese Themen wird auch die mediale Berichterstattung in Europa diskutiert und Anregungen für wissenschaftspropädeutische Ansätze für den Unterricht gegeben.

Dienstag, 13.04.2021, 16:00-18:00 Uhr: Kultur und Gesellschaft

Die Sitzung dient der Einführung in die moderne chinesische Literatur und ergänzt die vorangegangene Diskussion aktueller gesellschaftlicher Fragen. Anhand ausgewählter Beispiele wird die Vielfältigkeit des chinesischen Kulturschaffens, aber auch die Komplexität des chinesischen Selbstverständnisses diskutiert. Eine Einheit zu Generationskonflikten und LGBTQ-Fragen in China bietet Einblicke in die chinesische Gesellschaft und Anhaltspunkte zur Auseinandersetzung mit den Lebensrealitäten jugendlicher Chinesen.

Dienstag, 20.04.2021, 16:00-18:00 Uhr: Ausblick und Networking

Die abschließende Einheit dient dem Ausblick in Richtung Seminarkurs, der Vorstellung wissenschaftspropädeutischer Methoden und Ansätze und weiterführende Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit China, wie beispielsweiße außerschulische Aktivitäten. Gleichzeitig wollen wir den Teilnehmer*innen Raum geben zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch.

 

Leitung: Prof. Dr. Barbara Mittler

Referent*innen: Dr. Stefanie Elbern, Marjolijn Kaiser, Marina Rudyak, Jonas Schmid, Frederike Schneider-Vielsäcker, Odila Schröder

Zielgruppe: Lehrer*innen der gymnasialen Oberstufe, die im kommenden Schuljahr Unterrichtsmaterialien der China-Schul-Akademie im Rahmen eines wissenschaftspropädeutischen Seminarkurses (Projektkurses, Seminarfachs) oder im Rahmen des regulären Fachunterrichtes einsetzen möchten. Teilnehmen können auch Lehrer*innen und Referendar*innen anderer Fächer, die das Themenfeld China in den regulären Unterricht einbringen und das von der China-Schul-Akademie entwickelte Material im Unterricht einsetzen möchten.

Anmeldung: Sie können sich sowohl für die gesamte Veranstaltung, als auch für Einzeltermine anmelden. Teilnahmebestätigungen werden durch die China-Schul-Akademie ausgestellt, für die Anerkennung der Teilnahme im Rahmen der ### sollte an drei von fünf Terminen teilgenommen werden. Anmeldungen richten Sie bitte unter Angabe der Termine, an denen Sie teilnehmen möchten, sowie der Schule/Seminar, an der Sie tätig sind, an fortbildungen-csa(at)zo.uni-heidelberg.

Ort: Die Veranstaltung wird online stattfinden. Zugangsdaten erhalten Sie bei Anmeldung.

Onlineseminare 2020/21

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie werden die Fortbildungsangebote bis mindestens zu Beginn der Herbstferien als Onlineveranstaltungen durchgeführt.

Sie erhalten im Vorlauf der Veranstaltungen einen Link zum virtuellen Seminarraum. Die Anmeldung erfolgt regulär über die Veranstaltungssuche.

Angebot der Bundesstiftung zu Aufarbeitung der SED-Diktatur: Digitale Bildungsangebote rund um den Tag der Deutschen Einheit

  • Aufbruch & Umbruch: 18 Szenen der deutschen Einheit

Vor 30 Jahren wurde Deutschland vereinigt. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir in den nächsten Wochen immer montags und donnerstags eine Bilderreihe, die zusammen mit dem Leipziger Comiczeichner Schwarwel entstanden ist. Die Reihe veranschaulicht Ereignisse rund um die deutsche Einheit und die Zeit nach 1989/90 und erklärt zentrale Begriffe aus dieser Zeit insbesondere für Jugendliche. Ein Blick auf die aussagekräftigen und vielschichtigen Illustrationen lohnt sich aber für jeden – egal, ob jung oder alt. Ab dem 3. Oktober abrufbar unter: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/vermitteln/bildung

 

  • Umbruchszeiten seit 1989/90 – was beschäftigt Jugendliche?

Waren die Zeiten nach 1989/90 für meine Eltern Umbruchszeiten? Wer kennt das Desinfektionsmittel Wofasept und wo ist eigentlich das westdeutsche Sandmännchen abgeblieben? Die Fragen von Jugendlichen an die Transformationszeit sind vielfältig. Eine Auswahl von über 50 Beiträgen des Jugendwettbewerbs „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ dokumentiert das Forschungsinteresse der Jugendlichen und gibt spannende Einblicke in ihre Perspektive auf die deutsche Einheit. Die Beiträge sind unter www.umbruchszeiten.de abrufbar.

 

Die komplett neu überarbeitete Webpräsenz stellt Angebote und Anregungen für die Ausgestaltung eines Projekttags zum ‚9. November‘ zur Verfügung. Die KMK hat dazu aufgerufen, alljährlich am 9. November einen Projekttag in Schulen durchzuführen, der sich mit den Ereignissen an diesem bedeutsamen Datum in der deutschen Geschichte beschäftigt. Ziel dieses Projekttags ist es, eine vertiefte Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts anzuregen und damit zur Demokratieerziehung beizutragen.

 

 

Bei Rückfragen zu einzelnen Angeboten der Bundesstiftung Aufarbeitung wenden Sie sich gerne an:

Katharina Hochmuth

Leiterin des Arbeitsbereichs Schulische Bildungsarbeit

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Kronenstraße 5 | 10117 Berlin

Tel. 030 / 31 98 95 201 | Fax 030/ 31 98 95 210

E-Mail: k.hochmuth(at)bundesstiftung-aufarbeitung.de | www.bundesstiftung-aufarbeitung.de |

 

Weitere Angebote:

www.zeitzeugenbuero.de

Bildungskatalog der Bundesstiftung: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/vermitteln/bildung/bildungskatalog?term=

Ausstellung und didaktische Materialien „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“: https://www.umbruch-ost.de/

Das Handbuch der Stiftung Digitale Spiele Kultur gibt eine Orientierung zur respektvollen, fundierten und involvierenden Vermittlung von Erinnerungskultur mit digitalen Spielen.

Es steht Ihnen als Download zu Verfügung.

Der Link zur Homepage kann durch Klick auf die Überschift aufgerufen werden.

Achtung! Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten - Online-Sprechstunde

Vom 9. – 19. November 2020 bietet die Körber-Stiftung vier Online-Sprechstunden zum Geschichtswettbewerb an. Dabei steht das Team der Geschäftsstelle für alle Fragen rund um die Wettbewerbsteilnahme zur Verfügung. Zu den jeweils zwei Terminen für Teilnehmer/innen und Tutor/innen und zur Anmeldung geht es hier. Bitte informieren Sie auch Ihre Schüler/innen über dieses Angebot.

Themenanregungen zur Sportgeschichte im Saarland

Falls Sie noch auf Themensuche sind: Im Tutorenbereich der  Webseite der Körber-Stiftung finden Sie zahlreiche Anregungen und Impulse. Das Stadtarchiv Saarland und das Landes- und Sportarchiv haben regionale Quellenbeispiele und Recherchemöglichkeiten beigesteuert.


Den neuen Saarland-Wegweiser finden Sie ebenfalls online.

›Digitale Werkzeugkiste‹

Für Schüler/innen hat die Körber-Stiftung eine ›digitale Werkzeugkiste‹ zusammengestellt mit Tipps etwa zu Zeitzeugengesprächen auf Abstand und zur digitalen Recherche in Archiven. Hier geht’s zu seinen Videos. 

Für Rückfragen steht Ihnen das Team des Geschichtswettbewerbs gerne zur Verfügung!

Kontakt:

 

Carmen Ludwig
Programmleiterin

Körber-Stiftung
Bereich Geschichte und Politik
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Tel.: +49 · 40 · 80 81 92 – 153
Mail: Ludwig(at)koerber-stiftung.de

Die Anschläge von Kassel, Halle und Hanau haben 2019 und 2020 mit den 13 ermordeten Menschen die Gefahr von rechts offensichtlich gemacht. Mit den Verfahren gegen zwei der mutmaßlichen Mörder beginnt die juristische Bearbeitung. Die Debatte in Gesellschaft und Politik zum Rechtsradikalismus und seiner gewalttätigen Umsetzung ist in vollem Gange und noch lange nicht beendet.

Um diese Auseinandersetzung über Rechtsradikale informiert zu führen, veranstaltet die Arbeitskammer des Saarlandes eine Onlineveranstaltung mit Christian E. Weißgerber. Er wird aus seinem Buch “Mein Vaterland! Warum ich ein Neonazi war“ lesen und darüber hinaus zu seiner (politischen) Biographie sprechen.

Weißgerber kann als ehemaliger „autonomer Nationalist“ wichtige Einblicke in das Milieu der Neuen Rechten und die Motivation der Akteur*innen liefern. Auf Grundlage seiner Rückschau und Gegenwartsdiagnose lassen sich Möglichkeiten der aktiven Auseinandersetzung mit rechtsradikalen Akteur*innen herleiten.

Die Arbeitskammer lädt Sie ein, sich Herrn Weißgerber anzuhören und mit ihm ins Gespräch zu kommen!

Homepage des Referenten:

https://christianweissgerber.de

Termin:

Dienstag, 08. September 2020

18:00 Uhr – 20:00 Uhr

Online-Veranstaltung über Microsoft Teams

Die Anmeldung erfolgt über die Arbeitskammer der Saarlandes (Zum Öffnen des Links auf Überschrift klicken).

 

 

Anmeldung unter
https://www.koerber-stiftung.de/geschichtswettbewerb/tutorenbereich/digitale-auftaktworkshops

Vorankündigung Schuljahr 2020/2021

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht!

Sollten Sie an einer Aufnahme in die Warteliste interessiert sein, melden Sie sich bitte über Email an DUllrich@lpm.uni-sb.de

A4.134-0590 Mit schulischer Bildung Antisemitismus bekämpfen

Antisemitismus ist nach wie vor ein tiefsitzendes Ressentiment in der deutschen Gesellschaft. Dennoch wird dies nur von einer Minderheit so wahrgenommen. Dies liegt vor allem daran, dass Antisemitismus heutzutage selten als offener und unvermittelter  Judenhass erscheint, sondern in vielfältiger Form verschleiert auftritt. Als sogenannte "Israelkritik" oder als Verschwörungstheorie bespielsweise findet man jedoch weiterhin Antisemitismus als allgegenwärtiges Phänomen in der Gesellschaft. Nach einem einführenden Vortrag des renomierten Antisemistismusforschers Prof. Dr. Samuel Salzborn sollen mit den Teilnehmenden Möglichkeiten erarbeitet werden, couragiert gegen Antisemitismus aufzutreten.

Inhalte:

- Begriffserklärung und historische Perspektive von Antisemitismus

- Erscheinungsformen des Antisemitismus

- Thematisierung des israelbezogenen Antisemitismus

- Struktur und Funktionsweisen von Verschwörungstheorien

- Vorstellung von Initiativen, welche sich gegen Antisemitismus einsetzen

 

Termin: 21.08.2019, 09.00 - 16.00 Uhr

Ort: LPM

Lernort Keibelstraße

Der im Februar 2019 eröffnete Lernort Keibelstraße, der sich in einem ehemaligen Untersuchungsgefängnis der DDr befindet, schafft mit seiner inhaltlichen Ausrichtung einen neuen Schwerpunkt in der Berliner Bildungslandschaft. In aud Schulklassen zugeschnittenen Angeboten werden verschiedene Facetten des Lernortes sowie des Justizsystems der DDR, wie beispielsweise Inhaftierungsgründe, Haftbedingungen, u.v.m. beleuchtet.

 

Nähere Informationen erhalten Sie unter: www.keibelstrasse.de

Saarländischer Historikertag 2019: 100 Jahre Versailler Vertrag

(In Kooperation mit dem Saarländischen Geschichtslehrerverband)

Exkursion nach Versailles/Paris anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Versailler Vertrages mit folgenden Inhalten:

- Beschichtigung des Schlosses Versailles

- Besuch des Musée d´Orsay

- u. U. Schiffahrt auf der Seine

Termin:

30.08. - 31.08.2019

Kosten:

110€ p.P. (Fahrt und Eintrittsgelder), zzgl. ca. 70€ Übernachtung im DZ, EZ m. Zuschlag (vor Ort)

Anmeldung:

- Die Anmeldung erfolgt verbindlich unter Angabe des Namens und Nennung der Schule unter der Email: DUllrich(at)lpm.uni-sb.de bis zum 01.07.2019 mit Angabe EZ/DZ. Die Anmeldung erhält erst durch Überweisung des Kostenbeitrages auf das Konto: DE12 5935 0110 0370 0085 42 (BIC: KRSADE55XX) Gültigkeit.

Vorankündigung: Tagesexkursion zu den Schlachtfeldern von Verdun

(In Kooperation mit dem VDK Saar)

Im Jahre 2018 jährte sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Bei den Gedenkfeiern, die aus diesem Anlass stattfanden, stand Verdun im Mittelpunkt. Warum Verdun? Verdun ist wie kein anderer Ort geeignet, die Sinnlosigkeit des Krieges aufzuzeigen, Verdun steht für übersteigerten Nationalismus, aber auch für den Überlebenswillen eines Volkes. Kein anderer Ort hat die deutsch-französichen Beziehungen so geprägt wie Verdun, hat die Demokratisierung Europas so nachhaltig beeinflusst. In Verdun wird Vergangenheit erlebbar. Lernen aus der Vergangenheit!

Wir besuchen das Fort Douaumont, das neune Memorial, Fleury und das Beinhaus mit dem französischen Soldatenfriedhof. Ein gemeinsamer Aufenthalt in der Altstadt von Verdun steht zum Schluss auf dem Programm.

 

Termin: 23.09.2019, 08.00 - 18.30 Uhr

Kosten: 15€ inkl. Fahrt und Eintrittsgelder. Die Kosten sind bei Abfahrt im Bus zu entrichten.

 

 

Veranstaltungshinweis

Abendvortrag des Historischen Museums Saar

Prälat Prof. Dr. Helmut Moll: Saarländische christliche Gewaltopfer der NS-Zeit - dem Vergessen entreißen!

Mittwoch, 8. November, um 19.00 Uhr im Historischen Museum Saar, Saarbrücken Schloßplatz

 

Im Rahmen der Begleitveranstaltungen zur Sonderausstellung "Prominente Menschen aus dem Saarland. Eine Auswahl von Gräfin Elisabeth bis in das 21. Jahrhundert" lädt das Historische Museum Saar zu einem wichtigen Abendvortag von Prälat Prof. Dr. Helmut Moll über christliche Gewaltopfer aus dem Saarland in der Zeit des Nationalsozialismus ein. Die Veranstaltung findet im Kooperation mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien statt.

In der Zeit des Nationalsozialismus widerstanden auch saarländische Christen der Ideologie des Nationalsozialismus. Nicht wenige von ihnen starben für ihren Glauben und ihre Überzeugungen. Herausgestellt werden nicht nur Medizinstudenten und das Mitglied der "Weißen Rose" Willi Graf, von dem in der Sonderaustellung bislang noch nicht gezeigte Objekte zu sehen sind, sondern unter anderem auch der in Saarbrücken tätgie Pazifist Josef Ruf. Unvergessen sind die Volksschullehrerin Charlotte Holubars in Heusweiler sowie die St. Josefsschwester Mirjam Michaelis in Saarlouis, die in einem Haus für schwer erziehbare Mädchen arbeitete und am Ende in den Gaskammern von Auschwitz starb. Mehrer Diozösanpriester wie z.B. die Pfarrer Josef Ries aus Elversberg und Johann Schulz aus Luisenthal starben 1942, Kaplan Peter Schlicker aus Saarbrücken-Malstatt 1945 im KZ Dachau.

Der Referent, Prälat Prof. Helmut Moll, studierte katholische Theologie und Geschichte in Bonn, Tübingen Rom, Regensburg und Münster. 1973 wurde er bei Prof. Dr. Joseph Ratzinger in Regensburg promoviert. Nach seiner Tätigkeit an der Römischen Kurie (1984-1995) wurde er Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für das Martyrologium des 20. Jahrhundert. Seit 2004 lehrt er als Professor an der Wissenschaftlichen Hochschule Weilheim.

 

Der Eintirtt ist frei

 

Deutsch-französischer Geschichtswettbewerb EUSTORY-France im Schuljahr 2017/18

Krieg und Frieden im Kontext des Ersten Weltkrieges. Vom Schützengraben hin zu einem vereinten Europa

Mitmachen am deutsch-französischen Geschichtswettbewerb EUSTORY-France können Schülerinnen und Schüler aller Schulformen ab der 8. Klasse bis zur gymnasialen Oberstufe.

Der Wettbewerb, der von der Mission du centenaire de la Première Guerre mondiale und der Féderation des Maisons Franco-Allemandes, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), dem Goethe-Institut, dem Institut Francais und dem französischen Geschichtslehrerverband (APHG) ausgeschrieben wird, ist Teil des europäischen Netzwerks für Geschichtswettbewerbe EUSTORY: die Preisträgerinnen und Preisträger können deswegen in einem zweiten Schritt an den History Camps der Körber-Stiftung teilnehmen.

Seit 2014 erinnert Frankreich an den Ersten Weltkrieg vor hundert Jahren. Zum Abschluss dieser Initiative in den Jahren 2018-2019 sind Schülerinnen und Schüler dazu aufgefordert, über Friedenskonzepte nachzudenken.

Aufgabe der deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler ist es, sich mit den Friedensvorstellungen vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg zu befassen, indem sie mit Quellen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs sowie aus der Zeit nach dem Krieg arbeiten. Sie beziehen dabei aktuelle Fragen zum Frieden in Europa heute mit ein.

Sie haben die Möglichkeit, mit einem Partner aus Frankreich zu arbeiten. Beiträge, die nicht in deutsch-französischer Partnerschaft erstellt sind, können jedoch auch eingereicht werden.

Die Beiträge können in Einzelarbeit, als Gruppenarbeit, oder als Arbeit einer gesamten Klasse erstellt werden (die Wahl des Mediums ist den Schülerinnen und Schülern freigestellt, z.B. Radiosendung, Blog, Film, Collage, ...). Eine aus deutschen und französischen Experten bestehende Jury prämiert die besten  Beiträge mit Preisen.

Selbstverständlich dürfen Geschichtslehrer/innen mit Sprachlehrer/innen, Kunstlehrer/innen, Musiklehrer/innen, usw. zusammenarbeiten.

Die Beiträge sind bis zum 25.03.2018 einzureichen.

Melden Sie sich ab sofort zur Teilnahme am Geschichtswettbewerb an!

Anmeldung und weitere Informationen unter: www.eustory.fr

Neue Medien in der ODiM-Saar-Datenbank

Liebe Kollegen,

ab sofort können Sie auf folgende neue Titel im Edupool zugreifen:

  • 5564588  Das antike Griechenland
  • 5564589  Zur Geschichte der Indianer
  • 5564590  Entnazifizierung und Demokratisierung
  • 5552847  Afrika wird unabhängig

 

Achtung! Geänderter Termin

Liebe Kollegen,

folgende Veranstaltungen wurden aus organisatorischen Gründen verschoben:

  • A4.133-0478 Die Konkurrenz der Systeme - Der Kalte Krieg aus internationaler Perspektive wird auf den 27.02.2018 verschoben
  • A4.133-0278 Geschichte erhören - Musikalische Zeitreisen im Geschichtsunterricht wird auf den 13.03.2018 verschoben

Veranstaltungshinweis: A4.134-0778 Europabildung kreativ

Die Veranstaltung stellt handlungsorientierte, kooperative und kreative Möglichkeiten zur Europabildung vor. Bei vielen Inhalten der Veranstaltung wird ein historischer Schwerpunkt gesetzt.

Termin: 21.09.2017      10.00 - 17.00 Uhr.

Filmpremiere: Wir sind Juden aus Breslau - Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933

Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

Saarland-Premiere in der Kinowerkstatt St. Ingbert am Donnerstag, den 06.04.2017 um 19 Uhr.

Nähere Informationen unter: www.judenausbreslaufilm.de

Projekt "reformation-reloaded" der EKD und des VGD

Das gemeinsame Projekt "Reformation reloaded" der Ev. Kirche in Deutschland und des Verbands der Geschichtslehrer Deutschland e.V. bietet im Jubiläumsjahr 2017 bundesweit nutzbare Materialien für die Fächer Geschichte und Religion an. Die Materialien sind flexibel nutzbar und können sowohl im Fachunterricht als auch bei fächerübergreifenden Projekten und Lerngruppen eingesetzt werden.

Zugriff auf die Materialien erhalten Sie unter: http://reformation-reloaded.net/

10. Geschichtsmesse in Suhl: "Kommunismus - Populismus - Extremismus: Herausforderungen für die historische Aufarbeitung und die Demokratie in Europa"

Die 10. Geschichtsmesse findet zwischen dem 19. und 21. Januar in Suhl statt. Weitere Informationen zum Vortragsprogramm und zur Anmeldung erhalten Sie unter: www.geschichtsmesse.de

Vorträge

Prof. Dr. Gerhard Paul: "Das visuelle Zeitalter"


Mittwoch, 14. 09.2016, 19.00 Uhr

Historisches Museum Saar, Saarbrücken, Schlossplatz

Der Vortrag des renommierten Flensburger Bildhistorikers und Mitbegründer einer "Visual History" Prof. Dr. Gerhard Paul beleuchtet anhand zahlreicher Bildbeispiele die Geschichte des "visuellen Zeitalters" von der Entdeckung der Fotografie im 19. Jahrhundert bis hin zu den digitalen Bildwelten des 21. Jahrhunderts.

 

Katja Gloger: "Putins Welt. Einblicke in das neue Russland"

Donnerstag. 29.09.2016, 19.00 Uhr

Handwerkskammer des Saarlandes, Hohenzollernstr. 47-49, 66117 Saarbrücken

Die STERN-Journalistin, Moderatorin und Buchautorin Katja Gloger berichtet von ihrer Arbeit vor Ort und analysiert die Entwicklung Russlands unter Putin bis in die aktuelle Gegenwart.

 

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Kartenvorreservierungen unter: 0681 506 45 06 während der Öffnungszeiten des Museums.

Ab 18.30 Uhr des jeweiligen Vortragsabends sind noch Karten an der Abendkasse erhältlich.

 

Neue Filme zum Themengebiet Geschichte in der ODiMSaar-Datenbank

5559676  Die Atombombe und das Gleichgewicht des Schreckens

5562034  Holocaust light gibt es nicht (Fassung 2014)

4651713  Muslimische Lebenswelt

Fortbildungstag für Lehrer/innen in der Kazerne Dossin und Fort Breendonk in Belgien

Den Teilnehmern soll an diesem Tag in den beiden belgischen Gedenkstätten - dem ehemaligen SS-Sammellager Kazerne Dossin und dem einstigen SS-Auffanglager Fort Breendonk- ein Einblick in deren pädagogisches Angebot für deutschsprachige Schulen gegeben werden. Durch ihre geographische Nähe bietet sich die Möglichkeit, an nur einem Tag sowohl das Museum Kazerne Dossin als auch die Gedenkstätte Fort Breendonk zu besuchen. In Führungen sollen die theoretischen Grundlagen gelegt werden, um mit Schülern über die Situation Belgiens zur Zeit des Nationalsozialismus sprechen zu können. Dabei sollen Themen wie Holocaust, Menschenrechtsverletzungen, Erinnerungskultur und die Verfolgung und Bestrafung politischer Gegner der Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg aus verschiedenen Blickwinkeln behandelt werden.

Darüber hinaus wird Raum zur Diskussion geboten, der dem Ideen- und Erwartungsaustausch dienen soll.

Zeitplan:

10:00 Uhr      Empfang in der Kazerne Dossin

10:15 Uhr      Führung durch die Kazerne Dossin

11:45 Uhr      Mittagspause (mit Verpflegung)

12:45 Uhr      Abfahrt nach Breendonk

13:15 Uhr      Führung in Breendonk

14:45 Uhr      Kurze Kaffeepause

15:00 Uhr      Raum zur Diskussion und Reflexion

 

Datum:         19.01.2017, 10.00 - 16.00 Uhr

Ort:              Kazerne Dossin (Goswin de Stassartstraat 153, 2800 Mechelen) 

                     Fort Breendonk (Brandtstraat 57, 2380 Willebroek)

Referenten: Marjan Verplancke, Olivier van der Wilt

 

Anmeldung unter: DUllrich@lpm.uni-sb.de

 

Führung für Schulklassen: Historisches Museum Wallerfangen

(In Kooperation mit dem Historischen Museum Wallerfangen)

Das neu eröffnete Historische Museum Wallerfangen präsentiert in seiner Sammlung besonders originelle und ausgesprochen seltene Elemente, Materialien und Objekte aus vier Epochen der wallerfanger Geschichte. Schulklassen wird zu den ortsgeschichtlichen Kernthemen aus der Kelten- und Römerzeit, dem frühen und späten Mittelalter, dem 19. und dem 20. Jahrhundert eine kostenlose Führung durch die Ausstellung angeboten. Genauere Informationen erhalten sie unter: http://www.verein-fuer-heimatforschung-wallerfangen.de oder unter 06831-60282.

Museum Theulegium, Tholey

Faszinierende Einblicke in die 2500-jährige Kulturgeschichte des Schaumberger Landes bietet das Museum Theulegium in Tholey. Nicht nur überregionale bemerkenswerte Exponate aus der keltischen Epoche unterstreichen die Bedeutung der Region in der Antike, auch zahlreiche Funde aus der Ortsanlage und der nahe gelegenen archäologischen Grabung Wareswald lassen hier die römische Lebenswelt lebendig werden. Die Geschichte und das monastische Leben der Benediktinerabtei Tholey sowie die nahe gelegene Schaumburg werden in weiteren Ausstellungspunkten anschaulich gemacht. Im Gebäude des ehemaligen Amtsgerichtes untergebracht, kann im Keller des Museums Theulegium auch die Originalzelle des Kantonsgefängnisses besichtigt werden.

 

Führungen durch die Ausstellung sind für Schulklassen kostenlos.

Nähe Informationen und Kontakt unter: www.theulegium.de

 

16.03.2016 Vortrag "Vom Arrondissement zum Landkreis Saarbrücken"

200 Jahre Landkreis Saarbrücken: Drei Vorträge im Frühjahr

Zum 200-jährigen Jubiläum des Landkreises Saarbrücken bietet das Historische Museum Saar in Kooperation mit der Volkshochschule des Regionalverbandes Saarbrücken eine konstenlose dreiteilige Vortragsreihe an.

Den Anfang macht Prof. Dr. Peter Burg am Mittwoch, den 16.03.2016, ab 19 Uhr im Historischen Museeum am Schlossplatz mit seinem Vortrag "Vom Arrondissement zum Landkreis Saarbrücken - Die Borussifizierung des Saarregion (1814 - 1850)".

Am 20. April geht Dr. Eva Mendgen in ihrem Vortrag "Zwischen Deutschland und Frankreich. Öffentliche Gebäude" auf Spurensuche in der Stadtlandschaft an der Saar in den Jahren 1871, 1946 und 2016.

Delf Slotta beschäftigt sich am 18. Mai mit dem Saarbergbau in preußischer Zeit (1816-1919) und seinen Auswirkungen auf das Land an der Saar.

Auch zu diesen beiden Vorträgen ist der Eintritt frei.

 

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